Prinzipien und Merkmale philosophischer Praxis  ...

Transzendenzerfahrungen - das Überschreiten von Grenzen

Jede persönliche philosophische Praxis beruht auf Prinzipien. Das Fundament unserer gemeinsamen Tätigkeit in der Philosophischen Praxis bilden die vier folgenden Prinzipien:  
 
Das 1. Prinzip - der "gute Wille"

Das ist die Bereitschaft, philosophische Untersuchungen und Übungen mit voller Aufmerksamkeit, konzentriert und diszipliniert, durchzuführen.

Das 2. Prinzip - die "Offenheit"


Das ist die Bereitschaft, bisherige Bewertungen, Einschätzungen und Urteile über sich selbst, über andere Menschen, Ereignisse etc. vollständig zur Disposition zu stellen, um dann aus einer "neutralen Haltung" heraus, "staunend" grundlegende, neue Einsichten zu gewinnen.


Das 3. Prinzip - die "Ernsthaftigkeit"

Das ist die Bereitschaft, sich selbst in der persönlichen philosophischen Praxis wirklich ernst zu nehmen - und damit auch das Ziel der Selbsterkenntnis und den Weg der Transzendenzerfahrungen.

Das 4. Prinzip - die "beglückende Freude"

Das ist die Bereitschaft, die beglückende Freude zu empfinden, wenn philosophische Untersuchungen zu befreienden Erkenntnissen und Einsichten, und philo-sophische Übungen zu transformierenden Erlebnissen und Erfahrungen führen.  

Die philosophische Praxis in der Philosophischen Praxis beruht aber nicht nur auf bestimmten Prinzipien, sondern zeichnet sich auch durch charakteristische Merkmale aus.


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