Die Merkmale der philosophischer Praxis ...

Transzendenzerfahrungen - in der Philosophischen Praxis

Die philosophische Praxis ist:  

Konkret
   Sie geht von der gegebenen Lebenssituation, den
   vorhandenen Ansichten, Einstellungen, Erfahrungen,
   Problemen, Wünschen und Zielen aus.

Neutral
   Sie enthält sich jeglicher vorschneller Beurteilung.
   Sie folgt dem Grundsatz
der Urteilszurückhaltung.

Präzise
   Philosophische Untersuchungen und Übungen werden
   mit großer Aufmerksamkeit, konzentriert, diszipliniert
   und genau durchgeführt.

Subjektiv
   Sie geht vom konkreten Individuum aus, geht über zu
   gemeinschaftlichen Untersuchungen und Übungen und
   endet wieder mit den erzielten Resultaten beim
   individuellen Menschen.


Elementar
   Sie setzt bei anfänglichen Ursachen und wesentlichen
   Gründen an, beruht auf Prinzipien und zielt auf die
   individuelle Quelle der Weisheit in jedem Menschen.

Komplementär
   Sie ist auf Ganzheit, Vervollständigung und Vervoll-
   kommnung ausgerichtet, orientiert sich an der
   Unteilbarkeit des Menschen ("Individuum") und der
   "Multi-Dimensionalität" des Lebens.

Aktional
   Sie besteht aus konkreten, praktischen Handlungen -
   philosophische Untersuchungen und Übungen - die zu 
   existenziellen Erkenntnissen, Einsichten, Erlebnissen
   und Erfahrungen führen.

Wenn Sie diese vier Prinzipien und sieben Merkmale "philosophischer" Praxis als Grundlage unserer gemeinsamen Tätigkeit in der Philosophischen Praxis anerkennen, und auch bereit sind, sie praktisch anzuwenden, dann erfüllen Sie bereits alle wichtigen Voraussetzungen für eine fruchtbringende persönliche philosophische Praxis.
           


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