Der richtige Zeitpunkt ...
um ihre persönliche philosophische Praxis aufzunehmen
Die situative Motivation
Aus
existenzieller Leiderfahrung heraus, erfolgt die Hinwendung zur
philosophischen Praxis: Verzweiflung über das eigene Leben,
über das Leben und die Welt insgesamt, tiefe Gefühle
des Schmerzes, der Verlassenheit, der Hoffnungs- und Sinnlosigkeit,
lassen nach dem rettenden Strohhalm greifen. Das ist die gute
Motivation.
Die ethische Motivation
Aus dem
Willen
heraus, das Wahre, Schöne und Gute im eigenen Leben zu
verwirklichen, die höchsten Lebens-qualitäten
für sich und andere Menschen zu realisieren, wird das eigene,
innewohnende Potential der Liebe zur Weisheit für die
Gestaltung des Lebens erkannt und genutzt. Das ist die schöne
Motivation.
Die spirituelle Motivation
Ganz unterschiedliche innere
und äußere Impulse können diese Motivation
wecken. Aus der reifenden Einsicht heraus, durch
Transzendenzerfahrungen zur Selbst-erkenntnis gelangen zu
können und zu sollen, ist die persönliche
Entwicklung an einem Punkt angelangt, an dem, aus der Liebe zur
Weisheit selbst, dieser Schritt vollzogen wird. Das ist die wahre Motivation.
Die spirituelle Motivation ist in jedem Menschen - wenn auch oftmals
"verborgen" - immer vorhanden, weil die Liebe zur Weisheit, zu
Selbsterkenntnis und Transzendenz-erfahrungen in jedem Menschen
angelegt ist und zu jedem beliebigen Zeitpunkt "wiedererinnert" werden
kann.
Der richtige Zeitpunkt ist
also immer der, an dem der einzelne Mensch
genügend Antrieb (Motivation) in sich verspürt und
einen ausreichenden Willen (Willenskraft) entwickelt, eine persönliche
philosophische Praxis aufzunehmen - unabhängig davon, welche
äußeren Anlässe vorliegen, welche inneren
Impulse bewusst sind und welche der drei Motivationen vorherrschend ist.
Bereiche
Eine kleine Auswahl der Artikel:
Philosophie
- Die ewige Philosophie
- Die Quellen der Weisheit
- Die Wege philosophischer Praxis
- Die Wege philosophischer Praxis - Schritte